Trailrunning und Nordic Walking auf der Insel Elba
Durchgehende Höhenmeter, technischer Untergrund und Wege, die nie weit vom Meer wegführen.
Ein Trainingsgelände ausserhalb der Saison
Was Elba für Laufende und Nordic Walker interessant macht, sind nicht die Kilometer, sondern die konzentrierten Höhenmeter: Man startet auf Meereshöhe und überschreitet binnen weniger Kilometer die tausend Meter. Die Wege sind überwiegend naturbelassen, oft technisch, mit Passagen über polierten Granit, Steinstufen und niedrige Macchia. Es ist genau das Gelände, das Sprunggelenk und Blick für die Linie schult.
Die Grande Traversata Elbana ist das Rückgrat: rund sechzig Kilometer Kamm, geeignet für lange Einheiten ebenso wie für kurze, wiederholte Anstiege. Das Nordic Walking, das auf der Insel eine kleine aktive Szene hat, findet auf Karrenwegen und gleichmässig ansteigenden Pfaden ideales Terrain, auf dem die Stöcke wirklich arbeiten. Der entscheidende Vorteil ist klimatisch: Hier läuft es sich gut, gerade wenn es anderswo zu kalt ist.
Wo man trainiert, und wann
Die Westseite rund um den Monte Capanne bietet die längsten und gleichmässigsten Anstiege; der zentrale Kamm ist das natürliche Terrain für lange Einheiten; die Karrenwege an der Küste bei Portoferraio und Capoliveri geben kurze, schnelle Runden für Regenerationstage. Die gute Saison reicht von Oktober bis Mai, wobei der Winter bestens nutzbar ist: Das Thermometer fällt selten unter null, und die Wege bleiben trocken. Im Sommer läuft man nur bei Sonnenaufgang.